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Ätherische Öle Schwangerschaft Diese sind tabu
Welche ätherischen Öle in der Schwangerschaft wirklich tabu sind. Eine Mama erklärt die wichtigsten No-Gos und worauf du achten solltest.

Ätherische Öle Schwangerschaft Diese sind tabu
Vom LittleSynergy-Team, Mamas, Wellness Advocates und doTERRA-Fans
Der Moment, in dem der Test positiv ist, verändert alles. Ich weiß noch, wie ich vor meinem kleinen Öl-Regal stand und mich fragte: Was kann ich jetzt eigentlich noch bedenkenlos nutzen? Diese Unsicherheit ist völlig normal, denn in der Schwangerschaft gelten plötzlich andere Regeln. Die direkte Antwort vorweg: Einige Öle sind in dieser besonderen Zeit tabu, weil sie Substanzen enthalten, die traditionell als ungeeignet für die Schwangerschaft gelten. Dazu zählen vor allem Öle mit hohen Anteilen an Ketonen, Phenolen oder bestimmten Ethern. Was das konkret bedeutet und welche Öle du lieber zur Seite stellst, schauen wir uns jetzt gemeinsam an.
Warum sind manche Öle in der Schwangerschaft tabu?
Unser Körper verändert sich während der neun Monate grundlegend. Deine Haut kann empfindlicher reagieren und dein Geruchssinn ist oft plötzlich extrem sensibel. Was vorher wunderbar geduftet hat, kann jetzt Übelkeit auslösen. Das ist der erste Grund, warum du deine Routine anpassen solltest: Hör einfach ganz intuitiv auf deinen Körper.
Darüber hinaus enthalten einige ätherische Öle natürliche Verbindungen, die traditionell gemieden werden. Dazu gehören beispielsweise Salbei, Fenchel oder Anis. Sie stehen im Verdacht, unerwünschte Wirkungen auf die Gebärmutter zu haben. Weil hier die Forschungslage nicht ausreichend ist und jede Schwangerschaft einzigartig, gilt die Devise: Im Zweifel weglassen und mit deiner Ärztin oder Hebamme sprechen.
Welche Öle sind in der Schwangerschaft tabu: Die praktische Liste
Um dir einen schnellen Überblick zu geben, habe ich die wichtigsten No-Gos in einer einfachen Tabelle zusammengestellt. Links siehst du das Öl, rechts den Grund, warum es pausieren sollte.
Tabu-Öle auf einen Blick
| Ätherisches Öl | Warum es pausieren sollte |
|---|---|
| Salbei | Enthält Thujon, traditionell gemieden |
| Fenchel | Wird traditionell wegen möglicher hormonartiger Effekte gemieden |
| Wintergrün | Sehr reich an Methylsalicylat, kein Öl für die Schwangerschaft |
| Oregano | Stark phenolhaltig, für diese Zeit nicht geeignet |
| Thymian | Enthält Thymol und Carvacrol, die in dieser Phase gemieden werden |
| Zimtrinde | Stark hautreizend und phenolreich |
| Nelkenknospe | Sehr potentes Phenolöl, in der Schwangerschaft pausieren |
| Rosmarin | Enthält Kampfer und 1,8-Cineol, traditionell gemieden |
Diese Liste ist nicht vollständig, aber sie deckt diejenigen ab, die in vielen Haushalten stehen. Stell sie einfach ganz nach hinten ins Regal und freu dich darauf, sie nach der Stillzeit wiederzuentdecken.
So gehst du Schritt für Schritt mit deinem Öl-Vorrat um
- Alle Öle hervorholen und durchgehen. Nimm dir einen ruhigen Moment, schnapp dir deine Sammlung und vergleiche sie mit der Tabu-Liste oben.
- Getrennt aufbewahren. Pack die pausierenden Öle in eine separate Box und beschrifte sie vielleicht mit einem kleinen Zettel. Das gibt dir Sicherheit für den Alltag.
- Sanfte Alternativen suchen. Für die Zeit der Schwangerschaft sind manche Öle einfach besonders sanft und werden gerne diffus genutzt. Zitrone zum Beispiel, oder Lavendel. Auch eine Mischung wie Serenity kann in kleinen Mengen im Diffuser für eine angenehme Ruheatmosphäre sorgen.
- Fragen sammeln. Was dir beim Sortieren noch unklar ist, schreibst du auf und nimmst es mit zur nächsten Vorsorgeuntersuchung. Deine Frauenärztin kennt dich und deine Situation am besten.
Eine ausführlichere Betrachtung zu sanften Ölen findest du in unserem Artikel über ätherische Öle in der Schwangerschaft, die allgemein als erlaubt gelten.
Häufig gestellte Fragen
Darf ich Pfefferminze in der Schwangerschaft riechen? Pfefferminze ist wegen ihres hohen Mentholgehalts mit Vorsicht zu genießen, besonders in der Stillzeit, da sie die Milchbildung beeinflussen kann. Viele Mamas und Hebammen sind hier zurückhaltend, frage daher unbedingt deine Ärztin.
Sind alle Zitrusöle in der Schwangerschaft okay? Viele milde Zitrusöle wie Wildorange oder Zitrone können in kleinen Mengen zum Diffusen in Ordnung sein. Beachte jedoch, dass einige von ihnen phototoxisch auf der Haut wirken können, wenn du sie verdünnt aufträgst und dann in die Sonne gehst.
Kann ich meinen Diffuser weiterhin im Wohnzimmer nutzen? Ja, Diffusen in einem gut gelüfteten, großen Raum mit milden, schwangerschaftsgeeigneten Ölen ist für viele eine schöne Möglichkeit für eine angenehme Raumatmosphäre. Starte mit nur 2-3 Tropfen, lass frische Luft herein und schau, wie es dir damit geht.
Was ist mit doTERRA Mischungen wie On Guard? Mischungen wie On Guard enthalten unter anderem Zimtrinde, Nelke und Rosmarin. Aufgrund dieser Zusammensetzung ist das gesamte Öl in der Schwangerschaft tabu. Greife lieber zu einfachen Singles.
Wo finde ich eine verlässliche Liste für erlaubte Öle? Deine verlässlichste Quelle ist immer das Gespräch mit deiner Frauenärztin oder deiner Hebamme. Sie kennen deine persönliche Vorgeschichte und können dich individuell beraten. Ergänzend dazu findest du eine sanftere Auswahl in unserem Artikel über die sichere Nutzung von Ölen in dieser Zeit.
Ein kurzer Ausblick
Sortier einfach die wenigen wirklichen No-Gos aus und staune, wie viel Sanftes dir noch bleibt. Ein Diffuser mit einem kleinen Spritzer Zitrone am Morgen oder ein Tropfen Lavendel am Abend, die ganze Sache wird automatisch ruhiger und einfacher. Dein Bauchgefühl und das Okay deiner Ärztin tragen dich da gemeinsam durch.
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